nprofile1qy2hwumn8ghj7un9d3shjtnyd968gmewwp6kyqpqwangq68wc8q9f8k5jedgxut0venfv8z6fggkdpw4gwgg7wg6qy6qguhtzj (nprofile…htzj) Ich habe in der Vergangenheit da auch bei völlig unpassenden Stellen immer brav eine Bewerbung geschrieben, bin nur ein einziges Mal zum Bewerbungsgespräch eingeladen worden, und als ich gefragt wurde, was ich mit meiner hoffnungslosen Überqualifikation als Hilfskraft wolle, habe ich geantwortet, das Amt habe mich geschickt. Nie wieder etwas von denen gehört.
Der Trick ist halt, den Bewerbungszirkus als das zu sehen, was er ist -- eine nutzlose Beschäftigung, die man nur macht, um Geld vom Amt zu kriegen. Es ist ziemlich unwahrscheinlich, daß man von einer völlig unpassenden Arbeitsstelle überhaupt in Erwägung gezogen wird, und wenn es doch zu einem Bewerbungsgespräch kommt, ist das meist sehr schnell wieder vorbei, und man hat seine Mitwirkungspflicht erfüllt. Wenn die komplette Sinnloigkeit dieses Tuns auch noch den letzten Rest an Vertrauen in die Behörden, den vielleicht noch irgendwer verspüren mag, auch noch zerstört, dann ist das meiner Ansicht nach nicht wirklich schlecht. Man sollte Machtapparaten gleich welcher Art, egal ob Staat, Kapital, Religion oder was auch immer, mit Mißtrauen und Zynismus begegnen. Machtgefälle führen zu Machtmißbrauch, also sollte man, wenn man mit Machtmitteln zu irgendwas gezwungen wird, immer das tun, was sich nicht vermeiden läßt, und es nach Möglichkeit so tun, daß nichts dabei herauskommt.