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2026-10-16 09:11:06 UTC

Sicherheit ohne Überwachung on Nostr: Heute Abend: Das Kottbusser Tor als Versuchslabor einer neuen Sicherheitspolitik ...

Heute Abend:
Das Kottbusser Tor als Versuchslabor einer neuen Sicherheitspolitik

Veranstaltung von ND und CILIP zu KI-gestützter Videoüberwachung in Berliner Kiezen

An kaum einem anderen Ort in Berlin werden so viele Instrumente polizeilicher Sonderbefugnisse ausgetestet wie am Kottbusser Tor. Der „Kotti“ ist als „kriminalitätsbelasteter Ort“ eingestuft, was der Polizei verdachtsunabhängige Kontrollen erlaubt. 2023 eröffnete hier die „Kotti-Wache“ – eine rund drei Millionen Euro teure permanente Polizeistation über der U-Bahn-Station. Seit August testet die Berliner Polizei dort nun ein neuartiges Videoüberwachungssystem: KI-gestützte Kameras analysieren Bewegungsmuster in Echtzeit und bewerten die gefilmten Personen auf eine vermeintliche Gefährlichkeit.

Penny Prinz aus Berlin forscht zu Überwachung und politischem Protest und ist im Netzwerk „Sicherheit ohne Überwachung“ gegen die geplanten neuen Sicherheitsgesetze aktiv.

Martin Schwarzbeck ist Redakteur bei netzpolitik.org und beschäftigt sich mit den Verschärfungen der Sicherheitsgesetze und KI-gestützten Videoüberwachungssystemen.

Fabian de Hair ist Kriminologe in Hamburg und hat im Forschungsprojekt „LoKI“ die KI-Videoüberwachung am Hamburger Hansaplatz und die dadurch hervorgerufenen sozialen Konflikte untersucht.

Kotti & Co ist eine 2011 entstandene Mietergemeinschaft, die seit der Besetzung des Kottbusser Tors mit einem selbstgebauten Gecekondu-Holzhaus 2012 gegen hohe Mieten, Verdrängung und Rassismus kämpft.

Moderation: Jule Meier, ND.

16. Oktober, 19 Uhr
aquarium, Skalitzer Straße 6, Berlin
U8 Kottbusser Tor

https://www.cilip.de/2026/08/18/das-kottbusser-tor-als-versuchslabor-einer-neuen-sicherheitspolitik/