Die USA sind übrigens der Staat, wo seit jahren folgendes realität ist: Jemand überfällt eine Bank und hat einen Fluchtwagenfahrer engagiert. Der Fahrer weiß nichtmal, dass es um bewaffneten Raub geht oder dass der Räuber eine Waffe mitführt. Der Räuber erschießt versehentlich im Verlauf des Raubes eine Person. Auch der Fluchtwagenfahrer wird wegen Mord verurteilt (also nicht Beihilfe, Totschlag, o. ä.)
Es scheint fast niemand zu merken, oder zu interessieren, dass es mit diesem Gesetz möglich ist, eine beliebige person zu töten und dann zu sagen: Der wollte eine Frau zur Abtreibungsklinik fahren. Dazu muss es nicht einmal eine schwangere Frau geben. Es genügt glaubhaft zu machen, geglaubt zu haben, dass das opfer des mordes in einer bedeutsamen weise (zB als Uberfahrer) helfen wollte, dass es zu einer abtreibung kommt.
in der Praxis werden natürlich nur schwarze hingerichtet, die nicht glaubhaft machen konnten, aus hehren zielen gemordet zu haben und weiße männliche republikanische Politiker direkt nach der verurteilung amnestiert.
beispiel aus der Vergangenheit: Eadward Muybridge hat die beiden Bücher Animal Locomotion und human locomotion gemacht. Bevor aber eine Kommission ihm das Geld gab, um dieses Projekt zumachen, hatte er einen Mann erschossen, von dem er glaubte, seine Frau sei mit ihm fremdgegangen. Der Richter begründete den Freispruch, dass ein Mann zurecht empört ist, wenn er glaubt seine frau sei fremdgegangen.