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2026-05-04 23:36:51 UTC

Tom on Nostr: Bitcoin Apps, die ich nutze – Teil 2: Blink Nach Phoenix heute eine Wallet aus ...

Bitcoin Apps, die ich nutze – Teil 2: Blink
Nach Phoenix heute eine Wallet aus einer ganz anderen Ecke: Blink. Entstanden aus dem Bitcoin Beach Projekt in El Salvador, mittlerweile global nutzbar.
Was ich daran schätze:
→ Sehr einfache Bedienung. Wahrscheinlich die zugänglichste Lightning-Wallet überhaupt – gut für Einsteiger oder als Zweitwallet.
→ Lightning Address inklusive. username@blink.sv funktioniert sofort, ohne dass man verstehen muss was im Hintergrund passiert.
→ Login per E-Mail möglich. Kein Phone-Number-Lock-in nötig – für Reisende relevant, weil die E-Mail-Adresse SIM-Wechsel überlebt.
→ Stablesats funktionieren bidirektional. Lightning-Invoices lassen sich direkt aufs USD-Konto empfangen und von dort aus auch wieder Lightning zahlen. Quasi ein synthetisches USD-Konto mit Lightning-Anschluss – praktisch wem die Volatilität zu viel ist.
→ Funktioniert gut mit RoboSats. Die Hold Invoice wird zuverlässig im Hintergrund gehalten, solange der Vertrag läuft – bei vielen anderen Wallets ein Problem.
Was man wissen sollte:
→ Custodial. Blink hat die Coins, nicht du. Keine Seed-Phrase. Damit für mich keine Wallet für größere Beträge.
→ VPN muss beim Login aus sein. Passiert selten, weil man sich kaum ausloggt – aber bei Neuinstallation oder Re-Login wichtig zu wissen, sonst kommt man nicht rein.
→ KYC-Limits ohne Verifikation. Wer mehr Volumen will, muss Identitätsdaten abgeben.
Mein Fazit:
Heute ist Blink für mich keine Hauptwallet mehr, aber für kleine Vor-Ort-Zahlungen bei Merchants über BTC Map sehr zuverlässig. Außerdem nach wie vor eine der besten Optionen für Onboarding und ein nützliches Tool bei P2P-Trades über RoboSats. Und die Stablesats-Idee finde ich konzeptuell stark – synthetisches USD direkt in einer Bitcoin-Wallet ist elegant gelöst.