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2026-09-30 19:03:58 UTC

Radio Dreyeckland on Nostr: Grüne halten an Bauträgergeschäft und der Abrisspolitik der Stadtbau fest! Im ...

Grüne halten an Bauträgergeschäft und der Abrisspolitik der Stadtbau fest!
Im Metzgergrün in #Freiburg hat die Stadtbau weiterhin Probleme die teuren Eigentumswohnungen zu verkaufen. Darüber berichtete kürzlich auch [@badische_zeitung](https://mastodon.social/@badische_zeitung ) . Erst 13 der 24 Wohnungen, die seit Ende 2024 angeboten werden, sind verkauft. Die Preise hat man nun schon leicht gesenkt; für eine 119-Quadratmeterwohnung werden z.B. statt 950, jetzt 920 Tausend Euro aufgerufen, immer noch sehr teuer. Wir haben anlässlich dessen mit Maria Hehn gesprochen. Sie ist Gemeinderätin und Mitglied im Aufsichtsrat der Freiburger Stadtbau. Im RDL Gespräch hält sie den Stand beim Verkauf der Eigentumswohnungen nicht für problematisch. Im Bauträgergeschäft seien längere Verkaufszeiträume normal. Im Interview geht es auch um den noch nicht abgerissenen Teil des Metzgergrüns, der 2/3 der Fläche der alten Siedlung ausmacht. Hier wird sich die Zahl der Wohnungen nicht erhöhen. Etwa die Hälfte der neuen Wohnungen, nämlich 83, sollen Eigentumswohnungen werden, lediglich 25 #Sozialwohnungen sind geplant. Dafür fallen zahlreiche Bäume weg.
"Umbau statt Abriss" lautete im OB-Wahlkampf eine Veranstaltung vom AK Klimaschutz der Grünen. Zum Metzgergrün sagte dort der renommierte Altbausanierer Willi Sutter : "Es wäre erhaltbar gewesen. In den Erdgeschossen wäre das barrierefrei machbar. Die Häuser sind aufstockbar."
Bei einem Ortsbesuch im OB-Wahlkampf im Metzgergrün versprach , die von den Grünen unterstützt wurde, den Mieter:innen, die Pläne noch einmal prüfen zu wollen. Trotz alledem und obwohl man sich das Thema Graue Energie auf die Fahne geschrieben hat, machte die Grünen Stadträtin gegenüber RDL jetzt klar, die Abrisspläne nicht noch einmal prüfen zu wollen. Zur Verteidigung des hohen Anteils der Eigentumswohnungen führte Maria Hehn die berühmte Soziale Durchmischung an. Angesichts dessen, dass Ein- und Zweipersonenhaushalte in Ba-Wü 60.000 € im Jahr verdienen dürfen und trotzdem Anrecht auf eine Sozialwohnung haben und vieler weiterer Kriterien wie Herkunft und Alter, die ein Viertel mischen können, eine merkwürdige Argumentation. Hehn plädiert generell dafür der Stadtbauspitze zu vertrauen. Aus den Problemen beim Verkauf der Eigentumswohnungen will sie auch noch keine Konsequenzen für den Stadtteil Dietenbach ziehen. Bei uns könnt ihr das kontroverse Gespräch nachhören. https://rdl.de/beitrag/gr-ne-halten-bautr-gergesch-ft-und-der-abrisspolitik-der-stadtbau-fest