Hier geht es um etwas anderes. Niemand hat von mangelhafter Sozialisation oder sozialer Vernachlässigung gesprochen. Es wird ganz klar beschrieben um wass es hier geht: um Entwicklungsdefizite, die durch digitalen Konsum im Übermaß entstehen. Ich kenne die Definitionen. sie werden mit keinem Satz in Frage gestellt.
Ich würde eher sagen: diese Entwicklung, also die Wahrnhemung und das benennen von "virtuellem Autismus" könnte von entsprechend motivierten Menschen dazu benutzt werden, die bekannte Definition in Frage zu stellen. Das wäre natürlich nicht gut. Ist aber hier für mich nicht ersichtlich.
Davon unabhägig möchte ich noch mall auf den Alltag hinweisen: In der Erfahrung vermischen sich die Dinge und für die Diagnose werde idR keine bildgebenden Verfahren genutzt.
Der Punkt, der mir hier wichtig ist, ist die Erkenntnis, dass , und unter welchen Umständen Digitalkonsum schädlich ist , welches LIcht das auf den Umgang mit autistischen Traits wirft und was Eltern, sowie alle Menschen, die mit bestimmten autistischen Herausforderungen umgehen müssen, daraus für sich ableiten können. Ich sehe hier einen Erkenntnisgewinn. Und da ich wie die meisten Eltern und besonders auch die meisten Eltern von AutisInnen ein Riesenproblemfeld im Bereich Medienkonsum, Erlernen von Regulation, Suchtgefahren sehe, finde ich diesen Erkenntnisgewinn hilfreich. Es weisst darauf hin, dass neurodivergenten Menschen heir noch einmal besonders ein Bein gestellt wird, da Fähigkeiten, die für sie in besonderem maße lebenswichtig sind, sich unter diesen Umständen schlecht entwickeln können.
Der ARtikel ist daher für mich als Atustin und Autistenmutter relevant und hilfreich. Und darum ist sogar der Begriff, der heir Widerstand herovrruft, für mich hilfreich, denn er mach tauf einen für mch wichtigen Zusammnehang aufmerksam. Wenn es nur "Entwicklungsedefizit geheißen hätte, hätte ich den Artikel nicht gelesen.
ich denke das ist zum Teil hier ein Disput zwischen Praxis und Theorie. Für mich geht es um eine Diskussion um meine gelebte Erfahrung. Da bin ich auch ganz flexibel, was die Begrifflichkeiten anbelangt. Und adrum geht es auch den Fachmenschen, die sich hier äußern. Die andere Perspektive der psychiatrischen Wissenschaft wird im Artikel ebenfalls dargestellt. Ich sehe also kein Problem. Den FAchleuten geht es hier darum, ihre Efahrung zu beschreibne un ddarüber zu kommunzieren, nichts daran finde ich in irgendeiner Form unwissenscahftlich. Es ist nur eine andere Perspektive als die der theoretischen Psychiatrie. Und das wird auch klar abgegrenzt.