Hier sehen wir dann auch das erste Mal, dass ein allzu platter Hardcore-Materialismus versagen würde. Denn selbstverständlich spielen bei diesen Mutationsprozessen Erzählungen, Ideologien, Religionen und Identitäten eine große Rolle.
Dem gegenüber ist die Selektion wieder eindeutiger materialistisch aufgestellt. Sobald Gesellschaften in Konkurrenz geraten (egal aus ideologischen oder materiellen Gründen) gewinnt auf lange Sicht die größere Gesellschaft, also die, der es gelingt mehr Kooperation zwischen mehr Menschen zu organisieren. Es geht dabei aber nicht um einen simplen body count sondern eben auch um den Grad der Kooperation, was ja nach meiner Definition oben die Größe einer Gesellschaft bezeichnet.
7/x